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Über

Brasilien - damit verbinde ich Armut, verwaiste Kinder, Obdachlosigkeit - Dinge, die bei uns einen gewissen Grad an Hilflosigkeit auslösen.

Aber eben nicht nur.
Manches lässt sich in der Welt vielleicht auch zum Guten wenden. Dazu möchte ich mit meinem Freiwilligendienst beitragen.

 

Neben der herausfordernden Aufgabe, vor allem an neuen Perspektiven für die dort lebenden Jugendlichen mitzuarbeiten, erhoffe ich mir von meinem Einsatz auch wertvolle Eindrücke und Erfahrungen für mich selbst. Es wird sicher berreichernd für mich sein, eine neue Sprache und eine andere Kultur kennenzulernen. Vermutlich wird sich durch meinn Leben im Ausland auch meine Sichtweise auf viele Dinge hier in Deutschland verändern.

Einiges von dem, was mir jetzt ganz selbstverständlich erscheint, werde ich vielleicht ganz neu schätzen lernen - aber manches, was mir jetzt ganz wichtig ist, wird es nachher wohl nicht mehr sein.

Alter: 26
 
Schule: Familienlandwirtschaftsschule Manoel Monteiro in Maranhão (Brasilien)


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Doppelte Perspektive

Ich interessiere mich aus zwei Gründen dafür, diese doppelte Art der Schulbildung, die sogenante "Pädagogik der Alternanz", aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Erstens bin ich selbst auf dem Land aufgewachsen, und zweitens möchte ich später gern einmal Lehrerin werden. Zur Vorbereitung darauf habe ich bereits ein Praktikum an einer deutschen Grundschule absolviert. Es wird sicher sehr interessant sein zu vergleichen, wie und was Kinder und Jugendliche an einer deutschen Schule und wie und was sie an einer brasilianischen Familienlandwirtschaftsschue lernen.

18.8.11 19:39, kommentieren

Endstation Elend verhindern

Bei der Vorbereitung auf meinen Einsatz habe ich bereits einiges über die Situation im armen Nordosten Brasiliens erfahren. Ein großes Problem stellt dort die Landflucht dar. Auf dem Land nimmt die Bevölkerung stark ab, während sie in den Großstädten dramatisch anwächst. Viele Menschen aus den ländlichen Gebieten wandern in die Städte ab, weil sie hoffen, dort Arbeit und ein neues Zuhause zu finden. Doch diese Hoffnungen erfüllen sich meistens nicht. Oft sind die Elendsviertel, die "Favelas", nicht nur erste Durchgangsstation, sodern Endstation für die Menschen, die auf der Suche nach einem besseren Leben in die Großstädte abwandern. 

Dem wollen die Landwirtsschaftsschulen entgegenwirken. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine gute Schulbildung, sondern sie vermitteln ihnen auch wichtige Kenntnisse der Agrarwirtschaft. Und zwar in der Theorie, als auch in der Praxis. Denn auf je zwei Wochen Unterricht in der Internatsschule folgen zwei Wochen Anwendung zu Hause in der Familie und in der Dorfgemeinschaft.

18.8.11 19:32, kommentieren